Die ausländische Zusammenarbeit
Die Prioritäten der Zusammenarbeit mit dem Ausland ergeben sich aus der Staatsräson der Republik Polen. Sie berücksichtigen die nationale und teritoriale Spezifik der Woiwodschaft, bisherige Erfahrungen der Zusammenarbeit mit dem Ausland der ehemaligen Woiwodschaften: Białystok, Łomża und Suwałki, als auch das Wirtschafts-, Personen- und Kulturpotential als auch Voraussetzungen der Entwicklungsstrategie der Woiwodschaft Podlaskie.
Das Hauptkriterium das Anknüpfen der Zusammenarbeit mit dem Ausland ist das Erzielen eines positiven Einflusses auf die sozial-wirtschaftliche Entwicklung der Woiwodschaft Podlaskie und das Beibehalten der Übereinstimmung mit den Prinzipien der Rechtsstaatlichkeit, Behilfligkeit und der sozialen Solidarität.
Die rechtlichen Grundlagen der ausländischen Zusammenarbeit, die durch die Woiwodschaft Podlaskie realisiert wird bestimmt das Gesetz vom 5. VI. 1998 über die Selbstverwaltung der Woiwodschaft (Art. 75, 76 i 77; Art. 18 Punkt 13 und 14; Art. 41 Punkt).
Treffen mit Staatssekretär Harms beim Euroregionsworkshop
Im Rahmen des Euroregionsworkshops war Staatssekretär Harms , Bevollmächtigter des Landes beim Bund und für Europaangelegenheiten aus der Staatskanzlei des Landes Brandenburg zu Besuch in unserer Wojewodschaft. 15 Jahre war Brandenburg an der Außengrenze der Europäischen Union. Jetzt hat Podlasien den Staffelstab übernommen. In welchen Bereichen ist eine Zusammenarbeit mit der Partnerregion Brandenburg denkbar? Wo kann man von den Erfahrungen Brandenburgs als Grenzregion Europas profitieren? Beim Gespräch mit dem Marshall und Direktoren ausgewählter Departements des Marschallamtes wollte man gemeinsam Antworten auf diese Fragen finden.
Im Bereich des Gesundheitswesens könne man vor allem im Bereich der Infektionskrankheiten zusammenarbeiten und von Erfahrungen bei der Finanzierung des Gesundheitswesens profitieren. Schon heute findet ein intensiver Austausch statt. Im europäischen Gesundheitszentrum von Bialystok arbeiten medizinische Fakultäten aus Litauen, Weißrussland und Duisburg zusammen. In Brandenburg gibt es Kliniken, die eng mit Polen zusammenarbeiten. Aber leider gibt es auch dort noch kein gemeinsames Rettungswesen mit dem Nachbarland. Auch für unsere Grenzregion eine interessante Überlegung.
Wir wünschen uns eine intensive Zusammenarbeit mit Brandenburg im Kulturbereich. Z.B beim Naturfilmfestival, bei Theaterprojekten und bei der Archäologie.
Interessierte Gruppen sind herzlich zur Zusammenarbeit eingeladen.Die Infrastruktur in Podlasien wird ausgebaut. Wenn alles klappt kann Herr Staatssekretär Harms schon bei einem der nächsten Besuche auf dem geplanten Flughafen landen. Wir freuen uns sehr, wenn sich Firmen aus Brandenburg engagieren. Die Airlines sind herzlich willkommen.
Schon jetzt laden wir alle interessierten Gäste ganz herzlich ein, die Grüne Lunge Polens zu besuchen. Unser Kurwesen wird ausgebaut und wir freuen uns auf alle Gäste aus unserer Partnerregion Brandenburg und aus dem Rest Deutschlands, die unsere Naturschätze besuchen wollen.
Die gemeinsamen Absprachen werden festgehalten und wir freuen uns auf das nächste Treffen mit unseren Partnern aus Brandenburg.
Vielleicht bei einer Ausstellung aus Brandenburg über die Vertreibung der polnischen Patrioten 1830/31, die in Brandenburg schon gezeigt wurde?
Oder bei der Präsentation unserer Wojewodschaft bei den Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit in Potsdam.